Freitag, 16. April 2010

Der Japaner ist von Natur aus sehr ruhig und zurückhaltend.
Aber beim Essen in der Arbeits-Kantine lebt er auf.
Jubel-Trubel-Heiterkeit wie im Würschtl-Prater (die nächste Parallele zu Wien).

Insgesamt geht es mir hier sehr gut. Die Tage verfliegen, ich lerne immer was neues; verhungere nicht und versuche mich verständlich zu machen.

Man "bevorzugt" in Japan eine Mischung aus 3 verschiedenen Schriftarten.
1. eine aus dem Chinesischen abgeleitete Schrift (wo ein Zeichen ein Wort ist)
2. Hiragana, eine Art Lautschrift (jedes Zeichen ist ein Laut, wie zB au, ta, ka....)
3. Katakana, eine Art Buchstabenschrift

damit es aber nicht "zu einfach" ist, gibt es noch Dakuten und Han-Dakuten. Das sind Zeichen, die in Kombination mit 2-3, deren Aussprache und somit Bedeutung verändern.
auch kann man 1-3 beliebig in einem Satz mischen.

Nichtsdestotrotz hat sich mein Japanisch in den letzten 2 Wochen um 2000% verbessert, Ich quäle meine Kollegen ununterbrochen, weil ich ja auch was lernen will.

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