Sonntag, 19. September 2010

Fuji-san


Kurz vor dem Ziel




Blick in den Krater


Verlaufen kann man sich nicht...

Meinen Tagesausflug auf den Fuji-san verbrachte ich zum Großteil im Zug. Jeweils 4 Stunden An-und Abreise aus bzw. nach Tokyo muss man auf sich nehmen, um den höchsten Berg Japans zu erklimmen. Am 8.8.2010 war es soweit.
Gewählt habe ich die Subashiri Route von Gotemba aus. 4 Stunden Aufstieg (von 1700m auf 3776m). Eigentlich sehr schnell, wenn man die zurückgelegten Höhenmeter bedenkt. Aber bis auf die letzten 200 Höhenmeter ist der Pfad fast "stiegenartig" ausgebaut.
Oben war es ziemlich windig und kalt (etwa 7 Grad). Unten im Tal hatte es über 30 Grad.
Aber ich war vorgewarnt.
Runter ging es noch schneller. Suna-bashiri ("Sandgleiten") heisst das Zauberwort. In 2 Stunden rutschte ich auf Sand und Asche wieder zur 5. Station (Go-gome) auf 1700m hinunter. Ziemlich fertig und unglaublich schmutzig trat ich meine Rückfahrt nach Tokyo an (ich war nicht der einzige) und ich verstehe jetzt auch das Japanische Sprichwort besser:
"der weise Mann besteigt Fuji-san EIN Mal, nur ein Dummkopf tut es öfter".

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